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ÖBB – Kürzung Wien Südbahnhof Ostseite

Wien Hauptbahnhof – Provisorien

Strecken Wien Südbf. (Ost) – Staatsgrenze

Nickelsdorf u. Wien Südbf. (Ost)– Laa/Thaya

Das Provisorium „Kürzung Wien Südbahnhof-Ostseite“ ist Teil des Bahninfrastrukturprojekts „Wien Hauptbahnhof“. Es dient zur Freimachung künftiger Teilflächen des Stadtentwicklungsgebiets Wien Hauptbahnhof im Bereich der ehemaligen Halle des Südbahnhofs bzw. anschließend an diese in Richtung Arsenalstraße. Das Provisorium ist zur Aufrechterhaltung des Eisenbahnbetriebs bis zur Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofs 2012 erforderlich.

Die bestehenden Gleise werden gekürzt und auf Höhe der Schweizergartenstraße wird ein neuer überdachter Querbahnsteig mit Ausgang zur Arsenalstraße errichtet. Am Querbahnsteig befinden sich Container, welche die wesentlichen Funktionen eines Bahnhofs für Kunden und Betrieb übernehmen. In der Arsenalstraße wird darüber hinaus ein Containerdorf als Betriebsstandort für die ÖBB errichtet. Im Bereich des ehemaligen Postgeländes wird ein neuer Bahnsteig mit 2 Stutzgleisen errichtet.

WICHTIGSTE MASSNAHME
  • Errichtung des überdachten Querbahnsteigs samt Zugangsbauwerk
  • Verlängerung der Bahnsteig 1 und 4/5
  • Errichtung eines neuen Bahnsteigs mit 165 m Nutzlänge
  • Errichtung der Container am Querbahnsteig
  • Errichtung eines Containerdorfs im Bereich der Arsenalstraße
  • Errichtung eines Vorplatzes für Kurzparker, Busse, Taxis etc.
  • Abtrag der nicht mehr benötigten Gleis- und Oberleitungsanlagen
  • Kürzung der Bahnsteigdächer (vorgespannte Furaldachkonstruktion)
  • Umbau von Signalen, Zugzielanzeigen etc.
  • Errichtung einer neuen Zugvorheizanlage
  • Umbau der Wasserversorgung und Kanalisation
LEISTUNGEN
  • Vorprojekt Eisenbahn
  • Einreichplanung für eisenbahnrechtliches Verfahren und UVP
  • Ausführungsplanung Eisenbahn
  • Gewerkübergreifende Grobbauphasenplanung
  • Planung und Koordinierung der Streckenausrüstung
  • Ausschreibungserstellung

 

Auftraggeber
ÖBB Infrastruktur AG
Projektgebiet

Wien

Rohbaukosten Netto

ca. € 6 Mio.

Bauzeit

Juni 2009 bis Jänner 2010