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Zweigleisiger Ausbau & Elektrifizierung Stadlau- Marchegg Geh- und Radsteg km 35,000 – Überfahrtsteg Marchegg

Strecke Wien Stadlau – Staatsgrenze n. Marchegg

Zweigleisiger Ausbau Abschnitt km 17.9 bis km 37.9
 
Das Ausbauvorhaben Wien Stadlau – Staatsgrenze n. Marchegg sieht vor, die bestehende ÖBB Strecke 117 von der Haltestelle Wien Erzherzog Karl-Straße (Stadlau) bis zur Staatsgrenze nächst Marchegg zweigleisig auszubauen und zu elektrifizieren, sowie die Streckengeschwindigkeit auf Vmax = 200 km/h anzuheben.

Im Zuge des Projektes wurde in km 35.000 ein neuer Fuß- und Radsteg im Winkel von 90° zur Bahnachse errichtet. Der neue mit Micropfähle tieffundierte Stahlsteg mit einer senkrechten Spannweite von 43,24 m und Gesamtlänge von 52,24 m ist unter Betrieb der Eisenbahn errichtet geworden.

Die Primärkonstruktion zur Abtragung der Vertikalkräfte des Brückentragwerkes bildet ein Zentralbogen aus Stahlrohr, der das Brückendeck durchdringt und von dort als Gerade zu den Kämpfern geführt wird. Die Horizontalkräfte werden durch die Scheibenwirkung der orthotropen Fahrbahnplatte zu den Widerlagern geführt, der Zentralbogen selbst ist durch die Einspannung im Kämpfer und in der Fahrbahnplatte in Querrichtung stabilisiert. Sekundäres Tragelement ist ein in der orthotropen Fahrbahnplatte integrierter, geschlossener Hohlkasten. Die Bogenstützweite lässt sich mit ca. 34,2 m und der Bogenstich mit ca. 8,8 m angeben. Die Fahrbahnplatte weist eine Gesamtlänge von ca. 43,24 m und eine Breite von ca. 6,0 m auf.

 

LEISTUNGEN
  • Einreichplanung
  • Ausschreibungsplanung (ME, LV, Planunterlagen, TB)
  • Ausführungsplanung + komplette Stahlbauführungsplanung
  • Bauphasenplanung
Auftraggeber
ÖBB Infrastruktur AG
Projektgebiet

Rohbaukosten Netto

Gesamtprojekt über 200 Mio. €